Sri Lanka 2017

Wir wollten diese Insel weder als Privatreise (Führer und nur wir 2), noch in einer großen Touristenschar (mehr als 15) kennenlernen. Mehr zufällig fanden wir im Internet das österreichische Reisebüro sri-tours, das neben Privatreisen auch Reisen in Kleingruppen (maximal 8 Personen) anbietet. Auf Anfragen (per e-Mail) antwortete die Besitzerin (Frau Kainz) sehr schnell und kompetent. Die angebotene Reise "Sri Lanka – Wonder of Asia" enthielt alle Programmpunkte, die auch andere Reiseanbieter im Programm hatten. Transfers (Anfang und Ende) waren im Preis enthalten und die Tage im Badehotel am Ende konnten wir frei wählen. Alle Hotels waren im Internet recht gut bewertet und es stellte sich heraus, dass jede Unterkunft etwas Besonderes war.

Nur um die Flüge nach Colombo mussten wir uns selbst kümmern. Wir flogen mit Emirates, was eine Zwischenlandung in Dubai und längere Wartezeit (mehr als 6 Stunden) auf dem Hinflug erforderte. Diese lange Wartezeit hing zusammen mit den Wartungsarbeiten am Flughafen Colombo. Tagsüber war die Landebahn für jeglichen Flugverkehr gesperrt.

Das Reisebüro in Österreich arbeitet mit einem noch jungen Reiseunternehmen in Sri Lanka zusammen: LSL Adventure Tours (Look Sri Lanka). Oberstes Ziel dieses Unternehmens ist, dass die Touristen glücklich und zufrieden sind. Dieses Ziel wurde bei unserer Gruppe erreicht.

Während der Reise hatten wir häufig per WhatsApp Kontakt zu beiden Unternehmen. Auch persönlich durften wir beide begrüßen. Frau Kainz lud uns nach dem Whale-Watching in ein Kaffee ein und Herr Silva besuchte uns nach der ersten Nacht im Badehotel und verschaffte der gesamten Reisegruppe ein Upgrade auf wesentlich bessere Zimmer. Beide Unternehmen können wir uneingeschränkt weiterempfehlen.

Unsere Reiseroute:

Start: 21.1.2017

Ende: 8.2.2017

Die Texte wurden meistens am Abend als Protokoll geschrieben.

Tag 1: Anreise nach Colombo

Tag 2: Fahrt nach Sigiriya

Tag 3: Mihintale und Anuradhapura

Tag 4: Polonnaruwa und Löwenfels in Sigiriya

Tag 5: Dambulla, Matale und Kandy

Tag 6: Botanischer Garten in Kandy, Elefentenwaisenhaus und Abendzeremonie im Zahntempel

Tag 7: Teefabrik und Nuwara Eliya

Tag 8: Wanderung im Horton Plains Nationalpark

Tag 9: Ella und Zugfahrt

Tag 10: Yala-Jeepsafari und Pilgerstätte in Kataragama

Tag 11: Strandtag und Paddeln auf der Lagune von Tangalle

Tag 12: Whale Whatching und Galle

ab Tag 13: Badeurlaub und Heimreise

Reisebewertung:

Reisebüro und lokales Reiseunternehmen wurden oben bereits vorgestellt und können uneingeschränkt weiterempfohlen werden.

Die Beschaffung des e-Visums war unproblematisch. Sehr erfreut waren wir über die Kürze bzw. Schnelligkeit der Passkontrollen bei Ein- und Ausreise. Gerade das Gegenteil zu Indien.

Die Eintrittspreise für Ausländer sind sehr gesalzen. Das Land muss aufpassen, dass es hier den Bogen nicht überspannt. Außerdem haben wir das Gefühl gehabt, dass die verlangten Preise bei Ausländern erst einmal um 100 Prozent höher angesetzt werden. Unser Führer hat hier aber immer gut aufgepasst.

Ebenfalls als recht hoch haben wir die Hotelpreise (Zimmer) empfunden. Alkoholische Getränke können hier schon ins Geld gehen. Eine weitere Unart ist es, dass auf die normalen Preise der Karte möglicherweise noch 2 Zuschläge (Steuer und Bedienung) aufgeschlagen werden. Das kannten wir aber schon von Indien her. Thailand dürfte für den Touristen preislich günstiger sein.

Die grüne und üppige Vegetation hat uns sehr begeistert. Wilde Elefanten bekamen wir aber nicht zu Gesicht.

Die Landschaft ist vielfältig und reicht von flachen Ebenen bis zu richtigen (alpinen) Bergen mit sehr weiten Fernsichten.

Die Menschen sind sehr freundlich. Jedes Lächeln bekommt man umgehend doppelt zurück.

Stechmücken haben wir nirgendwo gesehen. Wir hatten uns auf der Rundreise aber immer Arme und Beine eingesprüht. Erst im Strandhotel haben wir auch das weggelassen.

Es herrschte immer T-Shirt-Temperatur. Bei Regen war eine Regenjacke eigentlich schon zu warm. Das Meer war karibisch warm und die letzten Tage konnte man bei mäßigen Wellen gut rein- und rausgehen.

Möglicherweise kommen wir noch einmal die Insel besuchen.