Sri Lanka 2017

Tag 1: Anreise nach Colombo

Samstag 21.1.17

Wir sind doch eine Stunde früher als eigentlich geplant von zuhause losgefahren, d.h. Dominik hat uns 15:15 abgeholt und in Graben-Neudorf sind wir pünktlich um 15:42 gestartet.

Ankunft in F-Flughafen mit fast 10 Minuten Verspätung (17:15). Das Damenklo im Fernbahnhof war wegen Renovierung geschlossen und der Shuttle-Bus fuhr uns vor der Nase davon. Na wir haben alle Zeit der Welt.

Das Kofferabgeben war ohne Hektik. An den Schaltern mit online-Checkin war viel Betrieb (das macht inzwischen jeder). Wenn aber in den besseren Klassen niemand am Schalter war, durften wir Holzklässler auch wechseln und dort unsere Koffer abgeben. Beide Koffer wogen zusammen 39 kg (wie zuhause mit zweimal 19,5 kg schon festgestellt.

Wir gehen in den ersten Stock hoch und durch die Passkontrolle (automatisch). Anschließend Personenkontrolle, wobei es bei Walter beim Abfingern ständig piepst. Kurz vor 19 Uhr gehen wir in den Warteraum. Abflug soll um 20:30 sein.

Temperatur in D: am Tag 0 Grad und nachts -7 bis -8. Ganz schön frisch.

Sonntag 22.1.17

Dubai: Es ist jetzt 6:30 (dunkel draußen) und wir sitzen in der Nähe des Gates, wo wir um 12:20 Uhr nach Colombo boarden sollen. Die Außentemperatur soll 22 Grad betragen, was wir aber nicht überprüfen können.

Der eigentliche Start in FRA war 5 vor 9, obwohl die Türen noch vor halb 9 geschlossen wurden. Wir saßen nicht wie versprochen in der 1. Reihe sondern in Nr. 3 mit 3 Sitzen nebeneinander. Zum Glück war die Reihe vor uns nur mit einer Person belegt, so dass wir den Nachbarn von uns eine Reihe nach vorne schicken konnten und dadurch 3 Plätze für uns zwei hatten. Das war beim Essen und Halbliegen sehr vorteilhaft, weil wir die Getränke am Mitteltisch deponieren konnten. Unser ehemaliger Nachbar hatte ein gutes Verhältnis mit dem Personal und wurde während des gesamten Fluges gut mit Alkohol versorgt, so dass er am Ende ziemlich besoffen war und fast zum Randalieren anfing.

 

Zu essen gab es Hühnchen (indisch) mit Reis oder Rindfleisch mit Kartoffelbrei. Der Rotwein war ein Cabernet Sauvignon aus Südaustralien. Am Ende gab es noch Kaffee und Tee und auch später konnte man immer wieder trinken. Gegen Flugende gab es Eiskreme, wo der Löffel im Deckel versteckt war. Auch ein heißes Feuchttuch war noch im Service drin.

Die Landung dehnte sich, weil wir über 20 Minuten um Dubai herumkreiselten.

Am Flughafen selbst wanderten wir in Richtung Connections und mussten erst einmal durch eine Personenkontrolle durch. Dann mit Rolltreppe ein Stockwerk höher und da sind nun die Gates von A1 bis A24. Es gibt dann aber noch B bis D.

Walters Uhr ist übrigens 10 vor 6 stehengeblieben: Batterie am Ende. Gut dass das Handy beim Einschalten die Uhrzeit anzeigt.

1,5 Stunden vor Abflug wird das Gate geöffnet und man wartet dann noch etwas in einem Raum vor dem Gang zum Rüssel. Eine halbe Stunde sitzt man im Flieger und kann zusehen, wie die Koffercontainer verladen werden. Dieses Mal haben wir die richtigen Plätz: ganz hinten die erste Zweireihe nach den Dreierreihen. Noch bevor das Flugzeug ablegt, werden die Immigrationkarten für Colombo zum Ausfüllen verteilt.

Wir fliegen mit einigen Minuten Verspätung los, da der Flug aber weniger als 4 Stunden dauert, kommen wir 10 Minuten zu früh an.

Den Flughafen in Colombo dürfen wir längs durchwandern, unterstützt mit einigen Laufbändern zwischendrin. Dann kommen wir zur Passkontrolle. Da gibt es wirklich viele Kontrolleure und wir finden eine Schlange, wo nur ca. 10 Personen warten. In 10 bis 15 Minuten ist alles ohne Probleme erledigt.

Nun zum Kofferband und da dürfen wir länger warten, obwohl wirklich viele Koffer ankommen. 60 Minuten nach der Landung haben wir beide und begeben uns zum Ausgang, wo viele handgeschriebene Schilder mit Namen hochgehalten werden. Wir finden weder unser Logo, noch unseren Namen anständig. Dafür finden uns unsere Mitreisende aus Wien. Walter geht noch einmal die Reihe ab und entdeckt ein Schild mit Mr. Waiter und Mr. Fell. Damit sind wir gemeint.

So herzlich begrüßt werden nur wenige Reisende.

Da am Ausgang eine lange Schlange vor dem Bankomat ist, fahren wir in die Stadt und der 2. Bankomat kurz vor dem Hotel gibt uns 30.000 Rupien (ca. 190 Euro).

Das Einchecken ins Hotel ist etwas komisch. Im Erdgeschoss werden uns die Koffer abgenommen und wir werden zur Rezeption in den 7. Stock geschickt. Dort ist etliches los, aber wir können uns mit dem Voucher gut einchecken. Unser Zimmer liegt im 10. Stock (1011). Um 21 Uhr haben wir das Zimmer bezogen und geduscht. WLAN funktioniert und jetzt nach dem Bericht wird bei niedrig gestellter Klimaanlage versucht, zu schlafen.

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