Sri Lanka 2017

Tag 4: Polonnaruwa und Löwenfels in Sigiriya

Das Wetter bessert sich in der Nacht nicht. Immer wieder gehen Wolkenbrüche nieder und unser Dach tropft noch an einer 2. Stelle durch. Auch beim Frühstück geht noch einmal ein gewaltiger Schauer runter.

In Anbetracht der unsicheren Witterung fahren wir zuerst nach Polonnaruwa. 

Auf der Fahrt halten wir an einer Brücke, wo 3 Wasserwarane mit Fischen gefüttert werden.

Die Besichtigung wird wie am Tag vorher sein. Ein Stück mit dem Bus fahren, dann wieder laufen. Einmal Pinkelpause. So sehen wir einige Ruinen von größeren Häusern mit dicken Ziegelmauern. Häufig sind nur die Grundrisse als Mauer zu erkennen und bei einigen stehen Granitsäulen mehr oder weniger dicht. Wir sehen auch einige Königsbäder (heute heißen die Swimmingpool). Einige Dagobas sind natürlich auch dabei und auch einige Tempel, wo wir aber heute keine Schuhe (nur einmal) ausziehen (und dann darf man nicht einmal fotografieren). 

Am Ende besuchen wir noch 3 ganz wichtige Buddhas (Buddhas von Gal Vihara), die aus einer Felswand gemeiselt und überdacht sind.

Es ist sehr warm und schwül und in der Sonne nicht auszuhalten. Häufig scheint die aber nicht und es tröpfelt oder regnet auch richtig.

Mittagessen ist in einem Touristenrestaurant. Wir essen Hühnersuppe und Lasse.

Da der Wetterbericht kein besseres Wetter vorhersagt und es nach dem Essen nicht regnet, wird beschlossen, dass der Löwenfelsen von Sigiriya noch heute bestiegen wird. Beim Aussteigen nehmen wir wieder Regenschirme mit und das ist gut so, denn kurze Zeit später geht wieder ein kräftiger Schauer hernieder. Auch beim ersten Anstieg mit Treppen kommt uns auf der Treppe eigentlich ein hübscher Wasserfall entgegen.

Foto unter Regenschirm. Ganz oben hat sich ein hoher Wasserfall gebildet.

Bei der Wanderung am unteren Drittel des Felsens kommen 2 Wendeltreppen (für Auf- und Abstieg). Hier geht es hoch zu einer waagrechten Felsenhöhle (Felsenüberhang), wo man die Wolkenmädchen sehen kann. Fotografieren ist streng verboten. Schade. Dann geht es die Wendeltreppe wieder runter und hinter einer hohen Mauer (Spiegelmauer) langsam aufwärts. Dann noch eine längere Treppe und man hat 2/3 geschafft. 

Ab hier geht es durch die Löwenfüße auf einer im Fels angedübelten Eisentreppe bis ganz nach oben. Die Aussicht oben hält sich in Grenzen, denn Nebelschwaden ziehen umher. Monika wartet unten.

Gipfelfoto

Es ist schon erstaunlich, in welchem Outfit manche hier oben ankommen. Wesentlich farbenfroher als die Aussicht.

Der Abstieg ist dann ohne Regen und nur mit nassen Treppen. Wir haben zwar nicht viel geschwitzt, aber nass sind wir trotzdem geworden bei der Besteigung.

Am Kobrafelsen kommen wir auf dem Rückweg vorbei

Auf der Heimfahrt kauft Monika noch neue Tempos und Gesundheitsbrühe/tee ein.

Auf unserem Zimmer finden wir keinen versprochen Schirm aber 2 Bettelefanten aus Handtücher (dank 200 Rupien) vor.

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