Sri Lanka 2017

Tag 6: Botanischer Garten in Kandy, Elefentenwaisenhaus und Abendzeremonie im Zahntempel

Um 9 Uhr ist Abfahrt zum botanischen Garten, den wie schnell erreichen. Wir wandern bis 11:30 dort herum und bestaunen   Palmenalleen, Kanonenkugelbaum, Tausende von kreischenden Flughunden, Orchideenhaus, Elefantenfußbaum, Hängebrücke, Jakfruchtbaum, viele Blumenrabatten, von Besuchern gepflanzte Bäume, Bambushaine (wächst 30 cm / Tag).  

Im botanischen Garten gibt es viele hübsche Gewächse.

Hier gibt es Tausende von laut schreienden Flughunden. Wir wanderten schnell mit aufgespannten Schirmen weiter.

Im botanischen Garten blieben die Schirme meistens geschlossen. Rechts der Kanonenkugelbaum.

Die Früchte des Kanonenkugelbaums schauen wirklich wie verrostete Kanonenkugeln aus.

Diese Hängebrücke durfte immer nur von 6 Personen begangen werden. Ein Aufpasser (Zähler) war vorhanden.

Am Ausgang haben wir bei den fliegenden Händlern eine Elefantenhose für Monika (4 Euro) und ein Elefanten-T-Shirt für Walter (400 Rupien, 3,60 Euro) gekauft, wobei das Handeln am Anfang recht erfolglos schien. Die wollten einfach nicht unseren Preis akzeptieren.

Anschließend wurden 2500 Rupien für Eintritt (Elefantenwaisenhaus) und 10 Euro / pro Kopf für Bus eingesammelt und nach Pinnawela gefahren. Wir sahen dort einige Elefanten in Natura oder Morast herumstehen, –laufen und uns wurde anhand von 2 jungen Elefanten vorgeführt, wie die ihre Milch mit der Flasche bekommen (jeder Elefant so 10 bis 20 Literflaschen). Leider regnete es zu dieser Zeit etwas. 

Um 13:45 war Treffpunkt mit unserem Guide und wir gingen durchs Dorf runter zum Fluss in ein Hotelrestaurant auf die Terrasse. Essen war dort ziemlich teuer und deshalb tranken für nur 2 Cola a 200 Rupien. Nach einiger Zeit kamen 20 bis 30 Elefanten und wurden in den Fluss getrieben, wo sie dann mehr oder weniger stumpfsinnig herumstanden. Ein Elefant musste sich hinlegen zum Waschen. Kein Elefant nahm den Rüssel voll Wasser und spritzte umher. Nach 15 Minuten nahmen die Hirten kleine Eimer zur Hand und schütteten Wasser über die Tiere. Diese waren voller heller Erde und so färbte sich der Fluss hellbraun. Auch hier hatten die Tiere keinerlei Freude. Insgesamt eine trübselige Gesellschaft. Ob alle Tiere gesund waren? Manche schauten schon etwas merkwürdig und teilweise recht mager aus. Leider.  

Ca. 3 Uhr war dann Aufbruch nach Kandy. Unterwegs noch ein Stopp bei Obstverkäufern, wo Bananen, Litschis und Annona gekauft und probiert wurden. Wir kauften eine Annona für 50 Rupien, die wir dann am Abend über dem Waschbecken gegessen haben (rechte Sauerei und viele Kerne auszuspucken). Irgendwie war die Frucht am Nachmittag besser gewesen.  

Vor Kandy war dann der übliche Verkehrstau nach 5. Wir fanden aber einen Parkplatz in Eingangsnähe. Da es wieder leicht regnete, nahmen wir die Schirme mit. Vor dem Tempel natürlich wieder Schuhe gesammelt im Schuhlager abgeben (wir bekamen als Garderobenmarke die Nummer 90) und später für 100 Rupien wieder auslösen. Der Tempel selbst war ganz nett. 

Vor dem heiligen Zahn war eine lange Schlange. Wir stellen uns nicht an und mussten das kleine Fenster von der Ferne fotografieren. Ob die Bilder wohl was geworden sind? Eher nicht. 

Dort ist also der heilige Zahn, fotografiert aus einer hinteren Reihe. Unsere Kamera kann es nicht besser.

Noch zwei Sehenswürdigkeiten mit Fotografierverbot gab es: einen Diamantenbuddha und eine Bibliothek (in letzterer wurde fotografiert auf Teufel komm raus und ein Mönch sah seelenruhig zu).  

Und die Zahnzeremonie: hier trommeln 3 Personen und einer pfeift und das Ganze ist ein Höllenlärm, in dem der Führer nur schwer zu verstehen ist. Also nichts Besonderes. So etwas ähnliches hatten wir gestern schon in der Folkloreshow.

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