Sri Lanka 2017

Tag 7: Teefabrik und Nuwara Eliya

Um halb 7 ist es ziemlich neblig und trüb, aber 15 Minuten später reißt die Suppe auf und wir bekommen einen wunderbar blauen Himmel.

Abfahrt ist wieder um 9 Uhr in Richtung Kandy, dann biegen wir aber in Richtung Nuwara Eliya ab. Wir fahren durch eine Berglandschaft allmählich nach oben. Um 11 Uhr sind wir an der Teefabrik, die natürlich von Teeplantagen umgeben ist. 

Die Teeblätter werden getrocknet, dann gerollt (zerkleinert?) und anschließend fermentiert

Dadurch erhalten Sie das Teearoma. Vorher sind es geruchlose grüne Blätter. Durch mancherlei Sortiermaschinen werden am Ende die verschiedenen Güteklassen erstellt.

Wir setzen uns in einen lauten Rastsaal und bekommen eine Tasse Tee und Zucker. Anschließend gibt es noch 3 Teesorten zum Probieren: grünen Tee (schmeckt nach Heu), normalen Schwarztee und Weißtee (schmeckt ziemlich bitter).

Einen Verkaufsraum gibt es hier natürlich auch. Wir haben später in Bentota ein halbes Kilo Schwarztee gekauft.

Die Weiterfahrt geht in etlichen Kehren ziemlich hoch hinauf (ca. 1900 Meter) und die Wolken werden immer mehr und kommen tiefer herunter.

In Nuwara Eliya fahren wir zuerst mit dem Bus am Golfplatz und etlichen Villen vorbei, bevor wir aussteigen und ein Original einheimisches Restaurant besuchen. Hier gibt es eine halbe Rolle Reispampe mit Gemüse und etwas Brühe und scharfer Mischung auf einem Bastteller, der mit Wegwerf-Folie ausgelegt wird. Manchmal spendieren sie auch noch ein Bananenblatt auf der Folie. Kostet pro Portion, die einigermaßen sattmacht: 40 Rupien (30 Cent). Wir kaufen noch 2 Rollis mit scharfer Paste für 30 Rupien, so dass wir zu zweit für ca. 1 Euro satt werden.

Leider beginnt es beim Essen zu schütten und Walter hat nur Sandalen an. Deshalb geht er zusammen mit dem Hilfsfahrer zum Bus (Strümpfe und Sandalen sind dann pitschnass) und sie holen dort die Schirme für alle.

Gegenüber ist ein Klo (saudreckig) und die Männer pinkeln dahinter, weil der Zugang zum Männerklo überflutet ist.

Jetzt schauen wir noch die Stadt an (Postamt, (Gemüse)markt, Hauptstraße), bevor wir weiterfahren. 

Wir kommen an der Pferderennbahn und einem Freizeitsee vorbei und ab jetzt geht es wieder abwärts.

Fotostopp an einem Hindutempel.

Kurz vor Haputale wird es neblig, der auch ganz schön dicht wird. Unser Hotel liegt an einem Berg völlig in der Pampa und wir haben vom Balkon eine recht schöne Aussicht, am Anfang mit Wolken und nach 20 Minuten sind wir auch hier völlig eingenebelt. 

Jetzt wird es auch langsam dunkel und etliche Unentwegte schwimmen noch einige Runden im Pool. Bevor es ganz dunkel wird, verzieht sich der Nebel und die Sicht wird wieder besser. Glücklicherweise regnet es nicht.

Jetzt ist es dreiviertel 7 und Walter schreibt den Bericht auf der Terrasse mit langer Hose und T-Shirt. Mücken sind aber keine zu sehen. Um 7 Uhr gibt es Abendessen, wobei wir bei der Ankunft schon unser Essen ausgewählt haben.

Morgen treffen wir uns um halb 6 zum Wandern.

Nächster Tag            Zurück zur Übersicht