Sri Lanka 2017

Tag 10: Yala-Jeepsafari und Pilgerstätte in Kataragama

Wecker schellt um 4:50, denn halb 6 sollen wir losfahren. Völlig im Dunkeln besteigen wir die Jeeps (je 4 Personen ein Auto, wobei 6 draufpassen würden). Wir fahren ca. 10 Minuten und sehen auf einmal jede Menge Jeeps mit Touris. Sie parken rechts und links an der Straße. Wir stellen uns ans Ende hin. Unser Fahrer läuft zurück, um die Eintrittskarten zu kaufen und wir warten ca. 45 Minuten. Es wird dabei hell. Immer mehr Jeeps fahren an uns vorbei und irgendwann geht es auch für uns los. Die nächste Schlange bildet sich vor dem eigentlichen Eingang. 

Endlich sind wir durch und fahren im Konvoi den ersten Weg im Park. Nach einiger Zeit biegen wir links ab und der Verkehr wird weniger. Die Wege im Park sind sehr holprig, löchrig und außen tiefer, so dass wir ganz schön durchgeschüttelt werden.

Immer wieder halten wir, wenn unsere Fahrer etwas sehen und können fotografieren: Wasserbüffel, Eisvogel, Bienenfresser, Mungos, Warane, Krokodile, Phyton haben wir nicht gesehen, Marabus, Pfaue, Affen, wilde Hähne (Nationaltier von Sri Lanka), Adler, keine Elefanten oder Leoparden. Es gibt etliche Seen, viel Gebüsch und einige offene Flächen.

8:45 treffen wir viele Jeeps in der Nähe des Meeres: Pinkelpause mit sehr langer Schlange vor dem Klo. Wir gehen an den Strand und in die Büsche. Auch ein Tsunami-Denkmal und die Grundmauern von Häusern sind zu sehen.

Dann geht es etwas schneller wieder zurück. Um 10:10 sind wir am Hotel. Frühstück ist recht gut, aber hektisch. Dann ins Zimmer, noch einmal duschen, denn wir sind doch etwas verstaubt und um 11 Uhr auschecken.

Diese Wildschweinfamilie haben wir außerhalb vom Nationalpark gesehen.

Nun geht es zu einem Tempel, den wir gestern ausgelassen haben: Kataragama

Beim Ausbussen empfiehlt uns unser Guide Strümpfe, weil heute die Sonne heiß scheint. So etwas haben wir natürlich nicht griffbereit. Zuerst wandern wir eine Allee entlang und sehen links auf dem Zaun etliche Meerkatzen sitzen. 

Zur Besichtigung der Dagoba müssen wir Schuhe ausziehen und hüpfen dann von Schatten zu Schatten, denn die dunklen Steine sind ziemlich (sau)heiß. In Richtung Bus kommen wir an weiteren kleinen Tempeln (Hindus und andere Religionen) vorbei.

Nun geht es in Richtung "Cabanas" weiter. Unterwegs halten wir und trinken eine Kleinigkeit, weil Fahrer und Fahrerhelfer etwas essen müssen. Wo wir halten, gibt es aber nicht Reis und Curry und so fahren sie hungrig weiter. Wir haben keinen Hunger, weil spät gefrühstückt.

Zwischendurch umfahren wir eine neue aufgerüstete Stadt auf einer 4-spurigen Autobahn. Hier wurde groß investiert, aber vieles ist nicht genutzt.

12 km vor Tangalle biegen wir links ab und dann vor dem Meer noch einmal links auf einen ganz schlechten Weg. Nach ca. 500 Meter ist unser Ziel erreicht. Wir laufen an den Cabanas vorbei zum Hauptgebäude und bekommen ein Begrüßungsgetränk (Smoothie). Nach dem Ausfüllen der Formulare gehen wir zu unseren Hütten, die wirklich recht nett sind (Außenklo und –dusche).

Von 16 – 17:30 sind wir am Strand, wo Liegen stehen und uns Unterlagen und Strandtücher gebracht werden. Die Wellen sind richtig mächtig (lauter kleine Tsunamis) und nach dem Baden hat Walter viel Sand in der Badehose.

Um 19 Uhr gibt es Essen am Strand mit Lagerfeuer (Fisch). Mal schauen. Wir brechen jetzt dahin auf.

Zu essen gab es: Kartoffelsuppe, eine Scheibe Thunfisch (Gräten) mit Reis und Karotten-/Apfelsalat auf einem Teller, dann diverse andere Schüsselchen alla Reis mit Curry und frisch gebackene Stückchen, als Nachtisch Curd mit Marmelade. Getrunken haben wir ein Bier und da es pro Tisch (für 2) nur eine Kerze gab, war alles ziemlich dunkel, aber sehr romantisch.

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