Sri Lanka 2017

Tag 12: Whale Whatching und Galle

Viertel vor 4 tönt das Handy und um halb 5 fahren wir ab. Die Lunchpakete bestehen aus 4 Toastscheiben, einem hartgekochten Ei und einer Banane. Enttäuschend.

Unser Guide kauft für uns bei einem Bäcker (?) ein fettgebackenes Stück mit Ei darin, das recht lecker schmeckt. 

Beim Morgengrauen sind wir vor Ort und gehen bei dem Veranstalter (Raja & the Whales) noch einmal auf recht gute Klos. 

Auf der Tafel sieht man, wie viel an den letzten Tagen gesichtet wurde.

Dann geht es aufs Schiff und um 7 Uhr legen wir ab. Das Erdgeschoss ist vielen Plastiksesseln bestückt und die guten Plätze sind alle besetzt. Auf dem Oberdeck liegen außen herum eine Art Turnmatten, wir finden noch ein freies Eckchen, setzen uns darauf und lehnen uns an das Geländer (Reling). Zuerst wird eine Tasse Kaffee oder Tee gereicht. Später auf See gibt es einen Teller mit diversen Obstarten (Mango ist ganz lecker). 

Anhand eines Plakates wir das System des Whale-Watches erklärt. Leider schauen wir gegen die Sonne.

Nach 90 Minuten wird dann der erste Wal gesichtet. Er schwimmt an der Oberfläche und lässt ab und zu seinen Buckel rausschauen. Regelmäßig sieht man die Dampffahne des Atems. Alle gehen natürlich auf die eine Seite und das Schiff neigt sich bedenklich. Dumm ist, dass dadurch der Abstand zwischen Dach und Meer den Winkel beim Fotografieren recht klein werden lässt. Wir fahren hinterher und recht schnell taucht der Wal ab, ohne groß seine Schwanzflosse erhoben zu haben. Schade. Nun heißt es 10 Minuten warten und hoffen, dass er an einer ähnlichen Stelle wieder auftaucht. Wir warten und tatsächlich sehen wir nach der Zeit einen Wal blasen. So geht das dann die nächsten Stunden, wobei das Waleentdecken recht selten ist. Inzwischen wird Eiomelett mit oder ohne Würstchen und 2 Toastscheiben serviert. Um ca. 10 Uhr beginnen wir mit der Heimfahrt und wollen noch Delphine anschauen, die wir tatsächlich finden. Teilweise sehen wir 10 Stück auf einmal. Auf der weiteren Heimfahrt sehen wir dann zufällig noch einen Bright-Wal, den wir längere Zeit verfolgen. Zum Nachtisch wird leckerer brauner Kuchen und ein kleiner Fruchtsaft ausgeteilt. Gegen Ende der Tour fragt die Crew nach jeder Walsichtung, ob wir glücklich sind. Wir geben auch unsere E-Mailadresse her, um ca. 20 schöne Profi-Bilder zu erhalten.

Die Bilder mit Datum und Uhrzeit sind alle von Raja & the Whales.

Es ist schon 12 Uhr vorbei, bis wir im Hafen ankommen, von Frau Kainz begrüßt und in ein Kaffee (Starbean) eingeladen werden. 

Nach einer knappen Stunde verabschieden wir uns und fahren weiter nach Galle.

Vorher machen wir einen Halt bei den Stelzenfischern und fotografieren 2 für 100 Rupien, die sich für Touristen auf ihren Sitz setzen. Richtig geangelt wird nur am Morgen und Abend.

In Galle fahren wir vor die Stadtmauer zum Fotostopp, dann zur christlichen Kirche und Hauptpost zum Fotostopp. Anschließend noch ein Stück weiter und halten mit vielen anderen Bussen hinter dem Schutzwall zum Pinkeln in einem Hotel. Anschließend laufen wir 2 Abschnitte auf dem Schutzwall bis zum Leuchtturm, wo wir wieder eingesammelt werden. Das war Galle. Gab es hier nicht mehr zu sehen?

Nach einer weiteren Stunde kommen wir um 16 Uhr im Temple Tree Hotel an. Der Empfang geht etwas zäh, weil die 3 Hübschen an der Rezeption nur einen Kugelschreiber haben. In unserem Zimmer sehen wir beim Türe öffnen eine Wasserlache und Fußabdrücke auf dem Boden. Wir lassen den Roomservice kommen, der mit einem Lumpen den Boden (Beton) verwischt. Nach einer Trockenzeit gehen wir ins Zimmer. Es ist etwas schmuddelig, staubig und am Waschbecken um den Abfluss ein Dreckrand. Irgendwie nur oberflächlich geputzt. 2 kleine Handtücher fehlen auch. Also wieder Roomservice über die Rezeption bestellt und der liefert dann auch noch 2 Waschlappen. Vom Zimmer haben wir einen schönen Blick auf den Pool, eine Grünzone und dem Strand mit Meer dahinter. Es ist immer ein leichtes Brummen zu hören (wenn die Klimaanlage nicht läuft, denn die ist noch lauter), aber das Meer rauscht ebenfalls. Insgesamt kann man bei dem Lärmpegel vermutlich ganz gut schlafen.

Andere Reiseteilnehmer haben folgende Erfahrung gemacht: die einen Wiener haben nur einen Blick auf eine kahle Mauer und hören einen Generator ständig laufen (ganz schlecht), die Berliner hatten sehr schmutzige Handtücher und haben das Zimmer zuerst einer Generalreinigung unterziehen lassen.

Das Abendessen im Freien ist meistens recht gut. Soda kostet 250 Rupien und Bier 800. Wir haben Soda getrunken und 500 Rupien ohne weitere Aufschläge bezahlt.

Für Morgen hat sich der Chef unseres Reiseunternehmens für 8:30 bis 9:00 angekündigt. Auch Frau Kainz wurde bereits per WhatApp über den nicht optimalen Zustand der Zimmer informiert.

 

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