Sri Lanka 2017

ab Tag 13: Badeurlaub und Heimreise

Freitag 3.2.17

Heute war um 9 Uhr der Chef von „Look Sri Lanka“ hier und hat sich unsere Klagen angehört. Er hat angeboten, für die gesamte Gruppe die Zimmer upzugraden. Wir sollten um 10 Uhr die besseren Zimmer begutachten und genehmigen.

Unser neues Zimmer war gerade beim Saubermachen, aber es schaute schon ganz gut aus. Die Hausdame meinte, dass wir in einer Stunde umziehen könnten und sie würde uns am Strand schon finden, was sie dann auch tatsächlich machte.

Um 12 Uhr zogen wir mit Hilfe eines Zimmerboys um, bevor wir dann wieder zum Strand gingen.

Einige Male gingen wir baden, wobei die Wellen mit der Zeit kleiner wurden. Allerdings herrscht hier eine starke Strömung nach links. Man muss also immer nach rechts schwimmen.

Ca. um 15 Uhr wanderten wir nach links und tranken in einem Strandrestaurant ein Bier (395 Rupien) und eine Lassi (450).

18 Uhr wurde es am Strand etwas kühler, wir hatten genug Sonne am Körper und zogen uns in unser Luxuszimmer zurück.

Samstag 4.2.17

Heute ist Walters Geburtstag und gleichzeitig Unabhängigkeitstag von Sri Lanka. Rechts am Strand sind viele Einheimische. Die Wellen sind inzwischen so klein, dass auch Monika ins Meer geht. Mit der Zeit werden die Menschen am Strand immer mehr und nähern sich uns. Zuerst hören wir, dass ein Kind im Wasser vermisst wird. Dann soll ein Erwachsener nicht mehr aufgetaucht sein. Er wird gesucht und die gelbrote Fahne durch eine rote ausgetauscht. Direkt vor uns wird der Vermisste im Meer gefunden und ans Ufer gezogen. Sofort bildet sich eine Menschentraube um den Verunglückten und einige rennen aufgeregt hin und wieder fort. Durch eine Lücke sehen wir, dass Herzdruckmassage gemacht wird. Nach 15 Minuten hört man die Sirene eines Krankenwagens und ein Mann mit weißem Kittel und Stethoskop kommt. Wasser wird gebraucht und wahrscheinlich wird ein Defibrillator noch gebracht. Irgendwann tragen 5 Männer den Verunglückten vorbei. Wahrscheinlich hat er nicht überlebt.

Frühstück und Abendessen immer im Freien.

Günther beim Vorspeisenbuffet

Ansonsten verläuft der Tag wie jeder andere. Herumliegen, die Liege von der Sonne in den Schatten ziehen, ins Meer gehen und anschließend in den Pool (Abklingbecken, der noch einmal 4 Grad wärmer ist) und einmal zum Nachbarn gehen, um etwas zu trinken.

Ein Geburtstagsgeschenk vom Hotel gab es leider nicht. Schade.

Sonntag 5.2.17

Um halb 8 war heute beim Frühstück noch niemand zum Omelettmachen da. Der Tag verläuft ruhig wie jeder.

Gegen Abend gehen wir einmal raus auf die Straße und kommen beim Hotel-Juwelier vorbei, der von anderen Gästen empfohlen worden ist. Der Verkäufer fragt, ob wir etwas brauchen. Monika meint, ja: Tee und Samahan. Der Verkäufer telefoniert mit seinem Chef und gibt das Handy an Monika weiter. Der Chef kann recht gut deutsch und wir bestellen 500 Gramm Tee und eine Packung Samahan. Alles wird der Chef um 7 Uhr mitbringen.

Nun laufen wir fast einen km nach links an der Straße entlang und schauen uns die Hütten bis schönen Villen an. Verkehr ist nervig und auch eine S-Bahn fährt vorbei.

Kurz vor dem Abendessen gehen wir noch einmal zum Juwelier. Soeben kommt der Chef mit seinem Auto gefahren und hat alles dabei, was wir bestellt haben. 500 Gram Tee besserer Qualität (kein Dust) kostet 650 Rupies und der Samahan noch einmal 300. Ein Trinkgeld will er nicht, er lädt uns aber ein, seine Auslagen zu begutachten. Dazu haben wir keine Zeit, weil das Abendessen ruft.

Montag 6.2.17

Halb 5 gehen wir raus und chartern ein Tuktuk nach Bentota. Es kostet 300 hin und zurück. Einfach kostet es auch 300 Rupies. Auch gut, dann wartet der Fahrer halt solange.

Wir wollen einen Stelzenfischer als Andenken kaufen. Zuerst fährt uns das Tuktuk zu einer großen Holzausstellung (so etwas kennen wir schon). Wir wollen anschließend ins Zentrum und kurz nach dem Ausstieg finden wir einen kleinen Andenkenladen mit Stelzenfischer. Einen in der gewünschten Größe finden wir auch. Er soll 950 Rupies kosten. Dann fragen wir nach einem Elefantenpuzzle und auch hier zieht die Verkäuferin einige aus einem Stapel heraus. Soll 750 kosten. Wir wollen 1500 bezahlen und sie ist sofort einverstanden. Gibt sogar einen kleinen Elefanten als Zugabe dazu.

Dann wandern wir weiter und finden ein lebhaftes Zentrum mit recht großen Häusern und vielen Geschäften vor. Der weiße Pfeffer, den ein Begleiter (unerwünscht) für uns auftreibt, ist uns zu teuer und auch der Preis vom Tee erscheint uns zu hoch. Außerdem haben wir schon 1 Pfund. Hier sollen die Touris einfach mehr als normal bezahlen.

Nach einer Kurve finden wir den Markt und wandern etwas herum. Die Händler preisen ihre Ware äußerst lautstark an und wir sind froh, als wir wieder draußen sind.

Rückfahrt ist ohne Problem mit unserem wartenden Tuktuk. Wir fragen den Fahrer, ob er Kinder hat und schenken 2 Luftballons und 2 Kulis her.

Nach dem Abendessen fragen wir Frau Kainz (per WhatsApp), ob wir Morgen noch eine Stunde früher (also 3 Uhr) abgeholt werden könne. Umgehende Antwort: ich veranlasse das...

Dienstag 7.2.17

Rückflug mit Emirates     

Nach dem Frühstück bezahlen wir unsere Rechnung: 2500 Rupien (Soda und ein Ginger Beer). Leider können wir unser Zimmer nur bis 13 Uhr behalten (ausgebucht).

Vom Strand gehen wir also kurz vor 13 Uhr aufs Zimmer und packen die restlichen Sachen. Koffer und Handgepäck kommen in den Kassenraum und wir gehen nach nebenan mit Susanne und Günther und essen dort erstmals auch etwas, damit wir Geld losbringen und weil wir bis 11 Uhr abends wohl warten müssen. Das Essen ist gut.

Halb 3 sind wir wieder an der Rezeption und wollen einen Raum zum Umziehen. Man führt uns ins SPA in einen Raum mit Waschbecken ohne Dusche. Das wollen wir nicht und im nächsten SPA-Raum gibt es einen Bereich mit Klo, Waschbecken und Dusche. Also duschen und andere Klamotten anziehen. Die alten Sachen und Badelatschen kommen in den Koffer von Walter und unser Abholer ist inzwischen auch.

Wir fahren pünktlich (3 Uhr) mit einer recht großen Toyota-Limousine ab. Allerdings macht das Auto auf der Hinterachse ziemlich laute Geräusche (Radlager?). Es dauert eine Weile, bis wir auf dem Express-Way sind. Das ist dann aber eine recht schöne Autobahn, die gut mit den deutschen mithalten kann.

Nach ca. 50 km ist die Autobahn ziemlich abrupt zu Ende und wir fahren ein Stückchen durch eine ziemlich verkehrsreiche Stadt (nicht Colombo). Irgendwann sehen wir Colombo aus der Ferne und haben die Autobahn zum Flughafen gefunden. Nach 1 Stunde und 45 Minuten steigen wir am Flughafen aus.

Sofort nach der Eingangstür werden die Koffer geröntgt. Kurze Zeit später ein 2. Mal. Dann sind wir bei den Checkin-Schaltern und finden ganz links Emirates. Wir sind 2 Stunden zu früh (Checkin beginnt um 19 Uhr) am Schalter, können aber trotzdem unsere Koffer loswerden. Dann durch die Passkontrolle, wo bei etlichen Schaltern praktisch keine Warteschlange ist. Wir bekommen einen Stempel und das war es.

Bei der Personenkontrolle im EG werden wir nicht angenommen, weil unser Gate im 1. Stock ist. Also hoch und vermutlich ist hier die Kontrolle erst direkt beim Boarding.

Wir warten jetzt noch 4 Stunden bis Abflug. Eine lange Zeit….. Wieder mal die ganze Aufregung mit Flughafenumbau und Ankunft 5 Stunden vor Abflug umsonst.

 

Letzter Teil des Berichts:

Das Boarding in Colombo beginnt wie immer recht früh und der Flieger legt 10 Minuten vor Abflug schon vom Rüssel ab. Der Start ist dann sehr planmäßig.

In Dubai haben wir eine Außenlandung, fahren längere Zeit mit dem Bus, sehen Staus auf dem Flughafen und müssen auch eine Zeitlang warten, bis wir aussteigen können. Flughafen Dubai in der Rushhour mitten in der Nacht. Nach Betreten des Gebäudes erst wieder eine gründliche Personenkontrolle. Dann stellen wir fest, dass wir zu unserem Gate das Gebäude wechseln müssen. Hierzu fahren wir mit dem Lift auf -3 hinunter und mit der U-Bahn ein kurzes Stück. Nach oben lassen wir die grandiosen Lifte links liegen und fahren mit einer langen Rolltreppe. Dann auf der richtigen Ebene gehen wir zu unserem Gate. Obwohl es viel Dutyfree und Gastronomie gibt, sitzen viele Umsteiger in den Gängen herum und warten. Wir warten dieses Mal nicht sehr lange, denn das Gate wird bald geöffnet und wir können in einem großen Wartesaal noch etwas die gepolsterten Sitze genießen.

Auch bei diesem Flug wird das Boarding pünktlich abgeschlossen, nur wegfahren können wir noch nicht, weil das Gepäck noch geladen wird. Dann stehen wir vor der Startbahn in 5. Position, so dass wir mit 30 Minuten Verspätung starten, aber in Frankfurt doch recht pünktlich landen.

Hier geht die Passkontrolle sehr schnell und auch unsere Koffer kommen fast mit dem ersten Schwung. Aus dem Terminal raus und in den Shuttlebus rein, dann rüber zum Fernbahnhof. Es ist 8:07 und ein passender ICE nach Mannheim fährt um 8:09 Uhr ab. Wir also sofort die Rolltreppe runter und sehen noch, wie sich die Türen schließen. Sch….

Der nächste fährt um 8:52 (den hatten wir eigentlich auch eingeplant). Nach der Ankunft in Graben gleich zum Aldi und Essen für den heutigen Tag eingekauft. Zuhause sind 19 Grad in der Wohnung.

Ende des Berichts….

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