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Unser Zugfahrzeug (2001 bis Dezember 2012)

ist ein VW Passat Kombi TDI mit 130 PS. Mit dem Gesamtgewicht von 1300 kg hat der Passat keinerlei Probleme. Bei Bergstrecken auf Autobahnen können wir locker alle LKWs und Wohnmobile überholen. Der Dieselverbrauch liegt mit Wohnwagen bei 9 bis 11 Liter / 100 km (ohne Anhänger: 6,0 bis 6,5).

Eindeutig zu schwach ist die Kupplung ausgelegt. Bereits bei wenig Rangierarbeit auf dem Campingplatz beginnt das Teil deutlich zu stinken. Diese Unart hatte der ältere Passat (Baujahr 1993) nicht. Dadurch haben wir Horror vor einem Stau am Berg. Vielleicht hat unser nächstes Auto doch eine Automatikkupplung.
Nach über 200.000 km haben wir immer noch die 1. Kupplung und einige Staus am Berg haben wir ebenfalls bereits überstanden. Wir vermeiden langes Rangieren und die Kupplung stinkt nicht mehr.

Innerhalb von 4,5 Jahren ist die Klimaanlage dreimal ausgefallen:
1. Problem: wurde auf Garantie repariert
2. Problem: der gesamte Kompressor war defekt (das war teuer, wobei VW auf Kulanz 50 % der Materialkosten übernommen hat)
3. Problem ging an uns kostenlos vorüber (2-jährige Austauschteilegarantie)

Bei ca. 140.000 war eine Gummimanschette in der Lenkung kaputt. Dadurch wurde die gerade montierte Felge sehr mit dem Fett verschmutzt. Dient jetzt als Rostschutz :-)

Im April 2009 ist unser Passat über 8 Jahre alt und hat 160.000 km auf dem Tacho. Die Klimaanlage machte keine Probleme mehr. Die 1. Batterie hat den letzten Winter gut überstanden und auch die 1. Kupplung lebt noch gut, genauso wie die Auspuffanlage. Bremsbeläge wurden bei 120.000 km gewechselt.

Bei 165.000 km wurden die vorderen Bremsschläuche gewechselt. Sie waren spröde und hatten auch Blasen. Das wurde beim normalen Kundendienst festgestellt.

Insgesamt also nach 8 Jahren ein Auto ohne irgendwelche Probleme, wenn man die Klimaanlage nicht berücksichtigt.

Inzwischen sind wir ein paarmal richtig steile Anstiege (18-20 %) im 1. Gang ohne Zwischenhalt und auch etliche Anstieg in zähen Staus mit Wohnwagen hochgekommen. So etwas belastet das Material zwar extrem, aber bisher hat alles durchgehalten. So ein Anhänger (Bild oben) mit etliche Booten sind kein Belastung für unseren Passat.

März 2010: Nach 9 Jahren hat unsere Batterie dann doch endlich einfach über Nacht den Geist aufgegeben.
Nach 176.000 km wollten wir das erste Mal im Jahr 2010 paddeln fahren und der Motor machte nur noch unwillig br, br.
Was tun an einem Samstag Vormittag: Unser VW-Händler verweist in der Ansage auf den Notdienst (Handy-Nr), die Nummer des VW-Clubs ist belegt. Ein Anruf bei unserem Daihatsu-Händler in Bruchsal (Autohaus Hoffmann) und dieser nette Herr besorgte eine Batterie und kam vorbei. Gemeinsam bauten wir die alte Batterie aus (sehr eng war es) und die Neue ein.  Kostenpunkt: 157 Euros. Arbeitszeit, Anfahrtszeit: 0 Euro (Originalton: das geht schon in Ordnung).

Mai 2010: In Freiburg hat der Marder zugebissen. Folge war, dass beim Beschleunigen schwarzer Qalm die nachfolgenden Autos eingehüllt hat. Mehr als 100 km/h waren auch nicht mehr drin. Eine Werkstatt hat sich kurzfristig bereit erklärt, unser Auto zu reparieren. Ein Schlauch am Turbolader war zerfressen. Die Werkstatt in Freiburg hat aber auch festgestellt (bei der anschließenden Probefahrt), dass der Luftmassenmesser auch nicht ganz richtig arbeitet.

Juni 2010: Beim Kundendienst 185.000 km wurde dann der Luftmassenmesser getauscht und welches Wunder: unser Auto zieht los, so gleichmäßig und ohne ruckeln, besser als am ersten Tag. Hielt leider nur nicht lange an

Januar 2011: Unser Auto ist 10 Jahre alt und hat 190.000 km auf dem Tacho. Das Auto läuft und läuft. Walter wünscht sich einen neuen Passat. Monika ist dagegen. Wir fahren weiter unser alten.

Juli 2011: Tacho überschreitet die 200.000 km. Immer noch kein neues Auto in Sicht.

Februar 2012: Der TÜV hat eine kaputte Lenkmanschette rechts entdeckt.

April 2012: Beim Ölservice 210.000 km wurden beide Scheinwerfer gewechselt. Kosten ca. 600 Euro mit Arbeitszeit und Steuer. Jetzt schaut das Auto aber wieder wie neu.

Und in der Nacht sieht man jetzt wieder etwas.

Juni 2012: Auf der Heimfahrt vom Urlaub in Kroatien stellen wir fest, dass in den Tunnels in Österreich das eigene Licht kaum zu sehen ist und bei der Einfahrt in den Felbertauer-Tunnel piepte es dreimal und die Batterielampe brannte für 5 Sekunden. Was ist nur mit dem Auto los? Es läuft ziemlich normal aber wir vermuten, dass die Lichtmaschine irgendwie nicht richtig arbeit. Vorsichtshalber schalten wir alle Stromverbraucher aus (z.B. Klimaanlage aus und schwitzen) und fahren nur mit einem Tankstopp und einer Mittagspause durch nach Hause. Am Montag stellt dann die Werkstatt fest, dass tatsächlich der Generator keine volle Leistung mehr bringt. Kosten für einen Austauschgenerator: 570 Euros. km-Stand: 214.000. Mal schauen, was als nächstes kaputt geht....

Es ging nichts mehr kaputt.

Dezember 2012: bei 221.000 km gibt es einen neuen Passat. Der Alte hat gute Dienste geleistet, aber mit der gelben Umweltplakette ist es ein gewisses Risiko, ohne Planung durch Städte zu fahren.